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    <title>blockner :: - Leben</title>
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    <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:48:52 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: blockner :: - Leben - Sven Fockners Blog über Gott und die Welt</title>
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    <title>Das wünsch ich mir</title>
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    und dir! Sowohl das Stetoskop, als auch diese Musik im Herzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:58:46 +0200</pubDate>
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    <title>No tomorrow?</title>
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            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Vor kurzem hab ich ja für einen Youngsta Artikel recherchiert und dabei auf facebook mal nach Jesus Christus gesucht. Gibts ne ganze Menge an Fan-Seiten, aber auch Leute die sich unter diesem Namen angemeldet haben. Bin jetzt auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.facebook.com/christusj&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.facebook.com/christusj&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit einem befreundet&lt;/a&gt;, weil ich es einfach cool fand, wenn unter Freunde Jesus vorkommt ... Außerdem hab ich jetzt jeden Tag einen geistlichen Spruch auf der Pinnwand und das ist immer noch besser als: XY hat Blähungen - 7 Personen gefällt das - Kommentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern oder so war da ein Gedanke dabei, der mich irgendwie nicht mehr los gelassen hat. Da hat Christus den Spruch &quot;Lebe heute als wäre es dein letzter Tag&quot; umgedreht oder ad absurdum geführt oder so mit dem Spruch &quot;Lebe heute als gäbe es nie einen letzten Tag&quot;. Klingt nicht spektakulär, aber wenn man mal drüber nachdenkt, steckt da viel Tiefe dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird &quot;live like there&#039;s not tomorrow&quot; ja so als Inbegriff des bewußten Lebens gesehen. Keine Kompromisse mehr, nichts als das Wesentliche, das Leben voll auskosten. Aber ist das nicht eigentlich mehr ein bewußtes Sterben? Von der Angst vor der Endlichkeit getrieben klammert man sich an jeden Strohalm des Lebens, was sehr oft ja in hedonistische Genußmaximierung ausartet. Und man weiß doch die ganze Zeit warum man es macht: weil es vorbei sein wird. Zufriedenheit, stellt sich so nicht ein. Ist das wirklich das wahre Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht viel lebendiger, wenn man das Leben in seiner Fülle voraussetzt? Wenn man nichts tun muß, was man unbedingt noch tun oder erleben wollte. Wenn kein Mangel da ist, der einem zu irgendetwas treibt. Wenn man zufrieden sein kann, ohne das etwas Besonderes war. Wenn man so lebte als gäbe es nie einen letzten Tag. 1000 places to see before you die ist ja so ein Bestseller. Wenn man nicht stirbt, dann gibt es 0 places to see before you die - cause you never die. And there are 100000000 places to see while you continue living.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist das eine Illusion, wenn man nicht glaubt. Deswegen liest man solche Sprüche auch nur auf der Pinnwand von Jesus, aber ich frage mich ernsthaft, ob nicht auch für Skeptiker und Atheisten, das die entspanntere und gesündere Lebensperspektive wäre??? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 19:29:56 +0200</pubDate>
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    <title>Bin ich froh</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/321-Bin-ich-froh.html</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Als Pastor muß man - besonders wenn man mit Jugendlichen zu tun hat - ja immer wieder über Beziehungen reden. Judith und ich sind da irgendwie noch besonders reingeraten, so dass wir öfter mal als Referenten zu diesem Thema eingeladen werden. Sex ist natürlich das Thema und wir versuchen unseren altmodischen Standpunkt so gut es geht zu vermitteln. Klar, wir haben damit gute Erfahrungen gemacht, aber mit der Zeit und dem Widerstand der Medien fragt man sich halt doch immer wieder: ist das noch vermittelbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bin ich über einen Artikel gestolpert &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,688489,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,688489,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in dem Jugendliche von ihrem &quot;ersten mal&quot; berichten&lt;/a&gt;. Baby bin ich da wieder altmodisch geworden. Militant altmodisch! Das war genau die kalte Dusche, die ich brauchte. Lohnt es sich zu warten (und damit meine ich nicht bis man 16 ist - wie eine der Jugendlichen)? Aber sowas von! Das sind ja wohl echt Horrorgeschichten! Von Abtreibung über Quasi-Vergewaltigung ist alles dabei. Und immer wieder liest man, dass die Leute sich gedacht haben: das soll so toll gewesen sein?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als wäre es doch super sinnvoll sich mit seiner gottgegebenen Sexualität auch nach dem zu richten, was Gott dazu gesagt hat. Bin ich froh, das er das getan hat. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Apr 2010 15:41:56 +0200</pubDate>
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    <title>Jan Fockner</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/279-Jan-Fockner.html</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:203 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;333&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/IMG_4320x.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jan Fockner&lt;br /&gt;
* 06.12.2009&lt;br /&gt;
3490g&lt;br /&gt;
53cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praise the Lord!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: jetzt wird wohl ein Durchhänger in der Post-Häufigkeit kommen ... &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:37:11 +0100</pubDate>
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    <title>Wenn alles, was dir bleibt, du selbst bist</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/272-Wenn-alles,-was-dir-bleibt,-du-selbst-bist.html</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Ein Samstagmorgen im Oktober. 6 Uhr. Es ist saukalt. Ich stehe am Bahnhof in Nürtingen - Gleis 2 - auf dem Weg zu einer Predigt in Kassel, als sich neben mir zwei Menschen begegnen und ein Gespräch beginnen. Sie ist Türkin und auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Stuttgart. Er ist Grieche und auf dem Weg in eine Stuttgarter Disco. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie: Gehst schaffe?&lt;br /&gt;
Er: Ich? Nein! Party machen! &lt;br /&gt;
Sie: Was?&lt;br /&gt;
Er: Ja klar, die warten schon die ganze Nacht auf mich. Ich konnte gar nicht schlafen weil sie immer wieder angerufen haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprechen noch etwas über die verschiedenen Bereiche ihres Lebens, gemeinsame Freunde, den Vorort in dem sie beide Wohnen, ihren Beruf. Sie ist geschieden und arbeitet für ihre Tochter. Er ist ledig. Hat eine psychologische Ausbildung gemacht. Um als Berater arbeiten zu können hätte er aber weiter machen müssen und da hat er umgesattelt und wird jetzt zum &quot;Personal Trainer&quot; ausgebildet - im Fitness-Bereich. Dann wurde es interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Er: Ich hab ja Maisonette-Wohnung. Für mich reicht der Platz. Für mich und meine Freundin auch. Aber wenn ich jetzt ein Kind mache, dann müßte ich umziehen. Aber soweit denk ich gar nicht.&lt;br /&gt;
Sie: Warum?&lt;br /&gt;
Er: So weit denk ich gar nicht.&lt;br /&gt;
Sie: Was geht, du brauchst doch Familie.&lt;br /&gt;
Er: Was redest denn du da?&lt;br /&gt;
Sie: Ja, ich hab eine Tochter.&lt;br /&gt;
Er: Ja, aber du bist geschieden.&lt;br /&gt;
Sie: Aber trotzdem. &lt;br /&gt;
Er: Was hilft mir das wenn ich Kind hab und geschieden bin?&lt;br /&gt;
Sie: Du bist nicht allein.&lt;br /&gt;
Er: Ich bin nicht allein, ich hab Freundin und Freunde.&lt;br /&gt;
Sie: Jetzt vielleicht. Wie alt bist du?&lt;br /&gt;
Er: Ist egal wie alt man ist.&lt;br /&gt;
Sie Wie alt bist du?&lt;br /&gt;
Er: Ja, 38.&lt;br /&gt;
Sie: 38.&lt;br /&gt;
Er: Ja, 38.&lt;br /&gt;
Sie: Und was ist wenn du 48 bist, was hast du dann?&lt;br /&gt;
Er: Dann hab ich immer noch mich!&lt;br /&gt;
Sie: Was willst du allein?&lt;br /&gt;
Er: Schau, wozu soll ich heiraten? Schau dir doch die verheirateten an. Wer ist denn da glücklich? Ich war jetzt mit zwei verheirateten weg und du wußtest nicht, wer mit wem verheiratet ist. Kein Kuß, kein Arm um Schulter oder so.&lt;br /&gt;
Sie: ... ja klar, manche sind nicht glücklich.&lt;br /&gt;
Er: Niemand ist glücklich, von denen die ich kenn.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hab ich immer noch mich. Das war der krasseste Satz für mich in diesem Gespräch, das kurz danach von dem einfahrenden Zug unterbrochen wurde. Obwohl eine geschiedene, alleinerziehende Türkin sicher nicht das traditionelle Bild verkörpert, war es für mich ein Stück weit ein aufeinandertreffen der alten und der neuen Gesellschaft. Auf der einen Seite die Mutter, die arbeiten geht und die Familie betont. Auf der anderen seite der Party-Typ mit knapp 40, der hedonistisch auf sich selbst setzt. Die alte Welt hatte keine Chance, keine Argumente. Ideell mag Familie wichtig sein, in der Praxis ist die Familie jedoch so zerrüttet, dass für Außenstehende die Vorteile kaum noch sichtbar sind. Sie kann ihn nicht Frau und Kinder einreden, wenn sie selbst geschieden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite wurde auch die resultierende Einsamkeit. Alle Normen sind abgeschafft und relativiert. Das Individuum steht an der ersten Stelle und hat die alleinige Autorität. Er kann machen was er will und tut sich keine Spannungen und Bindungen an. Er ist frei, aber er hat nur sich selbst. Das ist mit 38 genauso bitter wie mit 28. Aber - und da hat sie schon recht - mit 48 oder 58 ist es noch bitterer. Was dann kommt sind Not-Bündnisse, bei denen beide Partner sich bewußt sind, dass sie nicht das Optimale gewählt haben, aber es besser ist als Nichts. Das Resultat unterscheidet sich nicht sehr stark von den ausgehaltenen suboptimalen Ehen die früher durchgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab an diesem Bahnsteig gespürt, wie ausweglos die Situation ist. Wir können uns nicht mehr durch außenstehende Konventionen zwingen in Beziehungen zu bleiben - und das ist in vielen Fällen vielleicht gar nicht so schlecht - aber wir können eigentlich auch nicht alleine glücklich sein. Dieser Schöpfungsrealität entkommen wir nicht. Was für ein Geschenk, wenn Gott uns befähigt, die Schönheit der Ehe wirklich zu erleben! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:00:47 +0100</pubDate>
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    <title>Nicht geboren um zu folgen</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/264-Nicht-geboren-um-zu-folgen.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img width=&#039;136&#039; height=&#039;88&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/jbj.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&quot;We weren&#039;t born to follow&quot; - singt Bon Jovi in seinem neuesten Lied. Eigentlich müßte es entweder heißen singen Bon Jovi in ihrem neuen Lied oder singt John Bon Jovi in seinem neuen Lied. Wir sind nicht dafür geboren worden jemandem zu folgen. Viel mehr Inhalt hat das Lied auch nicht, außer ein paar mystischen Zeilen, die ich nicht checke. Aber der Titel, der ja auch im Refrain ständig wiederholt wird, ist doch ein Programm unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind wir alle Kopf und nicht Schwanz. Heute weiß jeder wo es lang geht. Heute braucht sich keiner mehr von irgendwem etwas sagen lassen. Wir sind aufgeklärt, und selbstbestimmt. Wir gehen unseren Weg, leben unseren Traum. Wir folgen niemandem nach. We weren&#039;t born to follow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder von der anderen Seite: wir sind desillusioniert. Wir mißtrauen Systemen und Idealen, setzen uns für nichts mehr ein, mißtrauen jeder Initiative. Führer sind für uns eine Undenkbarkeit geworden. Die Welt ist zu komplex um irgendeinen festgelegten Weg zu gehen, um an eine Sache dauerhaft zu glauben. Antworten sind immer zu einfach, deswegen glauben wir niemandem. We weren&#039;t born to follow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet von Jahrzehnten des Individualismus, von der Relativität der Welt und den menschlichen Wissens stehen wir da und haben nur noch uns selbst und unseren eigenen Entwurf des Lebens. Wie ewige Junggesellen, die sich nach 50 Jahren Single-Dasein nicht mehr auf andere Menschen einstellen können, so sind wir als Gesellschaft kompromissunfähig geworden. Wenn du nicht so machst wie ich, dann sehen wir uns später ... nicht. We weren&#039;t born to follow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Motto der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/fockner.net/index.php?/archives/2-Generation-Me-Jean-Twenge.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://fockner.net/index.php?/archives/2-Generation-Me-Jean-Twenge.html&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Generation Me&lt;/a&gt;. Man fragt sich natürlich welche Chance das Christentum in solch einer Gesellschaft noch hat? Überhaupt noch eine? Sind wir nicht am Ende mit unserem Ruf in die Nachfolge Christi? What would Jesus do? Das kann doch niemals handlungsweisend für mich sein. Ich bin doch nicht Jesus, deswegen muß ich auch meinen eigenen Weg gehen. Ich erlebe das mindestens einmal pro Woche, dass mit der Komplexität des Lebens klare Aussagen der Bibel wegdiskutiert werden. Und in gewisser Weise ist die Argumentation in sich stimmig. Hinter dieser Argumentation steckt jedoch oft eine Unfähigkeit oder Unwilligkeit sich einzugliedern, etwas gemeinsam zu tun, Rücksicht auf andere zu nehmen. We weren&#039;t born to follow! Nicht Jan Paulsen, nicht Ellen White, nicht dem Prediger, nicht Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind wir bankrott? Vielleicht nicht! Vielleicht ist viel mehr die Welt bankrott. Denn es gibt keinen Körper der nur aus Köpfen besteht und irgendwann werden 99% derjenigen die machen was sie wollen merken, dass man so nur als Einsiedler leben kann. Im Grunde liegt Bon Jovi ja völlig falsch. Keiner von uns wäre am Leben, wenn er nicht jemandem gefolgt wäre, wenn nicht seine Eltern sich um ihn gekümmert und ihn beschützt hätten. Stell dir den Säugling vor, der die Brust nicht nimmt und statt dessen schreit: we weren&#039;t born to follow! Der radikale Individualismus scheitert am Leben - auf vielerlei Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man die rein menschliche Ebene verlässt, wird klar, dass wir von jemandem gemacht wurden, der uns auf sich hin geschaffen hat. Sorry Jon: we were born to follow. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:29:46 +0200</pubDate>
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    <title>Warum kann ich nur für mich weinen?</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/255-Warum-kann-ich-nur-fuer-mich-weinen.html</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Es fühlt sich fürchterlich an. Klar man merkt, dass man lebt und kann es insofern genießen. Auch reißt es einen aus dem Alltag und bringt dadurch eine willkommene unwillkommene Abwechslung - so wie ein Schneesturm, der dein Tagesgeschäft verhindert. Trotzdem ist das Gefühl, dass einem Unrecht getan wurde kein angenehmes und die Tränen dies es hervorbringt - Tränen der Hilflosigkeit oftmals - nichts was man sich öfter wünschen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann hatte ich das letzte mal Tränen in den Augen? Manchmal, bei der Vorstellung meine Frau zu verlieren, da bekommt man so einen Klos im Hals und feuchte Augen. Aber es bleibt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides, erlebtes Unrecht und Verlust, ist dann doch eigentlich nur Selbstmitleid. Warum treibt mir nie das Schicksal anderer Tränen in die Augen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Luke 19:41 Und als er sich näherte und die Stadt sah, weinte er über sie.&lt;/em&gt; Wie immer ein Vorbild. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:27:04 +0200</pubDate>
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    <title>Substanzfrage: Wieviel bin ich?</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/244-Substanzfrage-Wieviel-bin-ich.html</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Vor kurzem war ich mal im Gethsemane Kloster bei Goslar (Danke Detlef!). Hab dort einige Gedanken niedergeschrieben, die ich grade nochmal gelesen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für ein paar Tage koste ich hier das &quot;einfache Leben&quot; wie es Bruder Uwe bei der Begrüßung genannt hat. Klar, man verzichtet auf Laptop und i-Pod, auf Handy und DVDs und sogar auf die mitgebrachten Bücher. Auch die Nahrung ist einfach, wenngleich schmackhaft. Durch diesen Mangel an &quot;Reizen&quot; oder besser &quot;Sensationen&quot; (im Englischen Sinn des Wortes) merkt man schnell wie wenig Ruhe und Gleichgewicht man in sich hat. Wenn es für diese drei Tage nur Gebete (liturgischen und persönliche), Bibel und Henry Nouwens &quot;Ich hörte auf die Stille&quot; gibt, fängt der Kopf an sich zu beschweren. Er verlangt nach Ablenkung, nach Unterhaltung (was eigentlich nur ein anderes Wort für Ablenkung ist) und dir wird bewußt, wie dein ganzes Leben eigentlich hauptsächlich aus Ablenkungen besteht. Im einfach Leben der Mönche - ohne Konsum, Youtube, Pizza, Sex, Musik oder Schokolade - bleibt dir nur du selbst ... und das kann erstaunlich wenig sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:02:57 +0200</pubDate>
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    <title>Der wichtigste Kuchen der Welt</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/238-Der-wichtigste-Kuchen-der-Welt.html</link>
            <category>Leben</category>
            <category>Schöpfung-Evolution</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
    <content:encoded>
    von Judith Fockner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:186 --&gt;&lt;img width=&#039;108&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/Fet.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Er ist am Ende tellergroß und wiegt ein ½ Kilo. Und er kann alles. Früher war ich naiv und dachte: Schwangerschaft ganz simpel – über die Nabelschnur sind Mutter und Kind verbunden, so kriegt der Zwerg alles, was er braucht – Luft, Essen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein. Das Baby kann mit den Kohlehydraten, Eiweißen und Fetten im Mutterblut nichts anfangen. Hat ja oft auch eine andere Blutgruppe als die Mama, darf also niemals ihr Blut kriegen. Die Mama durchblutet lediglich diesen „Pfannkuchen“ in der Gebärmutter, und der zaubert: Er holt den Sauerstoff raus, und schiebt das CO2 ab, er spaltet alle Nährstoffe auf und synthetisiert daraus „Babynahrung“, er scheidet alle Abfallstoffe aus (Harnsäure, etc.), produziert alle Hormone, die das Baby wachsen lassen, und schirmt es gegen Angriffe auf das Immunsystem ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kurz: Er ist eine Lunge, ein Darm, eine Leber, eine Niere, eine Milz, eine Schild- und eine Bauchspeicheldrüse! Er war 9 Monate lang dein Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie etwas Heiliges, so eine Plazenta.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2009 12:47:59 +0200</pubDate>
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    <title>Die zwei Seiten der Medaille</title>
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            <category>Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
    <content:encoded>
    Vor fast einer Woche saß ich Abends mit Freunden beim Äthiopier (funky oder?). Nach dem Essen - es war spät geworden (nicht so funky!!!) - unterhielten wir uns und durch irgendeine Äußerung wurde mir plötzlich bewußt, dass mein Leben eigentlich ziemlich frei von Selbstvorwürfen ist. Man kann es wie mein Gesprächspartner als phlegmatisch bezeichnen, aber ich glaube das trifft mein Wesen nicht wirklich. Vielleicht ist es auch ein zu großes Selbstbewußtsein, dass ich aus meinem verwöhnenden Zuhause mitbekommen habe. Aber egal woran es auch liegen mag, darum geht es mir eigentlich gar nicht. Ich wollte eigentlich zunächst festhalten, dass diese Art zu leben, wenn sie nicht mit mangelnder Selbstkritik einhergeht, durchaus angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir in den folgenden Tagen allerdings bewußt wurde, ist dass mein sich selbst Vorwürfe machender Gesprächspartner im Vergleich zu mir wesentlich freier von &quot;Fremdvorwürfen&quot; ist. Das kann ich leider von mir nicht behaupten. Bei mir ist immer erstmal jemand anderes Schuld und ich bin niemandem gegenüber so gnädig und wohlwollend wie er. Und das ist eigentlich, wenn sie nicht mit mangelnder Selbstkritik einhergeht, eine recht unangenehme Art zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann es sein, dass es menschlich gesehen immer so ist? Entweder man macht sich selbst Vorwürfe oder anderen? Wie würde der Mittelweg aussehen? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 18:57:18 +0200</pubDate>
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