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    <title>blockner :: - Gesellschaft</title>
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    <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:44:24 GMT</pubDate>

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    <title>Knock-out für den Herrn</title>
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            <category>Ethik</category>
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Kuriosität mit Grüßen aus dem Urlaub!&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/video/video-1079486.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/video/video-1079486.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.spiegel.de/video/video-1079486.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Aug 2010 08:37:52 +0200</pubDate>
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    <title>Die Arroganz des potentiellen Wissens</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Gott</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:241 --&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/helix.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Augustinus war ja nicht von Kindheit an Christ. Er bekehrte sich als er das Kinderspiel &quot;tolle lege&quot; hörte und daraufhin von einem NT-Text überführt wurde. Bahnbereitend auf seinem Weg zum Glauben war allerdings die Erkenntnis, dass man als Mensch in seinem Leben nicht umhin kommt zu glauben. Die meisten Dinge müssen wir glauben. Dass unsere Mutter z.B. wirklich unsere Mutter ist - Monika war für ihn ja sehr wichtig - kann man nicht überprüfen oder wissen, sondern nur glauben. Der Glaube ist also durchaus vernünftig und wird von jedem praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Woche habe ich jemand zum Thema Gott sagen hören, er wäre eine Einbildung. Es war ein Naturwissenschaftler der Uni Hohenheim. Als ich so darüber nachgedacht habe fiel mir Augustinus wieder ein und seine Einsicht, dass wir uns Vieles nur einbilden bzw. es glauben, weil wir es gar nicht wissen. Natürlich könnten wir durch die wissenschaftlichen Fortschritte heute viele Dinge herausfinden. So ließe sich zum Beispiel die Frage der Mutterschaft relativ exakt beantworten. Unter Umständen kämen noch Schwestern mit der gleichen Blutgruppe in Frage, wenn ich richtig informiert bin. Aber egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist, die Möglichkeitsform: wir könnten. Fakt ist, dass 99,9% der Menschen nach wie vor nur glauben, dass ihre Mutter ihre Mutter ist. Niemand hat es überprüft. Aber die Möglichkeit das zu tun, lässt das Argument des Augustinus wie einen alten Hut erscheinen. Und so viele andere Dinge, die für Augustinus noch im Reich des Glaubens waren, scheinen jetzt in den Bereich des Wissens gerückt zu sein. Zumindest für irgendwen. Deswegen wagt sich ein Naturwissenschaftler die Aussage über die Nichtexistenz Gottes mit wissenschaftlicher Sicherheit und Autorität vorzutragen, obwohl er eigentlich keine Ahnung davon hat, es nicht überprüft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute ... ja hast du es nachgeprüft? Nein. Aber man könnte es. Beziehungsweise irgendjemand hat es nachgeprüft. Ist es nicht erstaunlich? Das wird einfach so geglaubt. Und die Grenze zwischen Fakt und Fiktion ist dabei fließend. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Evolution. Da wissen ganz viele ganz viel. Sicheres Wissen. Je mehr man nachforscht um so mehr Glauben ist da aber dabei. Wenn man jetzt noch die Medien ins Spiel bringt, dann ist es ganz vorbei, dann sind wir mitten in der Informationskrise. Woher hast du denn all dein Wissen? Selbst wenn du versuchst es zu verifizieren? Aus Büchern? Denen glaubst du? Aus dem Fernsehen? Ohoh ... Wer nicht weiß, was ich meine soll sich mal &quot;Wag the dog&quot; anschauen, da wird das auf etwas überzeichnete Weise thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, dass wir heute genausoviel glauben, wie im Mittelalter oder zur Zeit des Augustinus. Allein, wir halten uns für wissend und entwickeln eine Arroganz, die darauf beruht, dass wir es gegebenenfalls sicher herausfinden könnten, wenn wir wollten. Genau diese Arroganz (ist wieder ein glaube) aber stellt sich bei den wenigen, die wirklich wissend sind gar nicht so ein. Je tiefer man in eine Wissenschaft eindringt, desto mehr Fragen kommen auf. Die wahren Experten sind ganz vorsichtig, kommen deswegen aber auch nicht in die Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn diese in ihrem Fachbereich alle Antworten hätten, so gälte doch die Erkenntnis des Aristotels in seine Metaphysik: man kann nie alles beweisen, mindestens eine Voraussetzung muß man glauben. Von daher plädiere ich für eine Demut des Unwissens, sowohl in der Theologie, als auch in den Naturwissenschaften! 
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    <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 18:25:18 +0200</pubDate>
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    <title>Unsere Kistenwelt</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/349-Unsere-Kistenwelt.html</link>
            <category>Bücher</category>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:235 --&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;293&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/ec.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Eustace Conway bekam von klein auf von seiner Mutter &quot;Unterricht&quot; über das Leben in der Natur. Wegen seines fürchterlichen Vaters verbrachte er die meiste Zeit im Naturkundemuseum und im Wald hinter seinem Haus. Er lernte alles über Tiere und Pflanzen und die Kultur der Indianer. Er jagte, stellte Fallen, häutete Tiere, bereitete sie zu und fertigte Kleidungsstücke aus ihrem Fell. Mit sieben Jahren konnte er mit einem Wurfmesser ein Streifenhörnchen erlegen. Mit zehn ein rennendes Eichhörnchen aus 15m Entfernung mit Pfeil und Bogen töten. Mit 12 ging er allein und ohne Ausrüstung in den Wald baute sich einen Unterschlupf und überlebte für eine Woche dort. Mit 17 zog er von zuhause aus und lebte fortan in einem Tippi in den Bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Gilbert hat diesen Mann und sein Leben in einem Buch beschrieben. Gleich zu Anfang berichtet sie über einen Vortrag von Eustace Conway, bei dem er Kindern in einem Ferienlager den Unterschied zwischen dem freien Leben in der Natur und dem zivilisierten westlichen Alltag deutlich macht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;They wake up every morning in the box of their bedroom because a box next to them started making beeping noises to tell them it was time to get up.They eat their breakfast out of a box and then they throw that box away into another box. Then they leave the box where they live and get into a box with wheels and drive to work, which is just another big box broken up into lots of little cubicle boxes where a buch of people spend their days sitting and staring at the computer boxes in front of them. &lt;br /&gt;
When the day is over, everyone gets in the the box with wheels again and goes home to their house boxes and spends the evening staring at the television boxes for entertainment. They get their music from a box, they get their food from a box, they keep their clothing in a box, they live their lives in a box! Does that sound like anybody you know?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Elisabeth Gilbert, The Last American Man, S. 19&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Hm ... it does. Where is my way out of the boxes? 
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    <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ich hätte gerne einen weiblichen Jesus</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/348-Ich-haette-gerne-einen-weiblichen-Jesus.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:233 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;375&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/stc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Dieses Bild hab ich von Dany B. geklaut (facebook sei Dank). Es stammt von irgendeinem Stand auf der Vollversammlung. Politisch ist es total korrekt, aber auf der anderen Seite kann ich kaum weiterschreiben vor Kopfschütteln und Linkeaugenbrauehochziehen. Wie bitte? Ein schwarzer Jesus? Das nennt man wohl Kontextualisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe ja zu, dass die herkömmlichen Jesusbildern auch nicht besonders jüdisch aussahen, aber zumindest hätte Jesus so aussehen können, oder? Ein sehr europäischer Jude eben &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;. Ich möchte betonen, dass ich nicht einfach von einem ungewohnten Bild irritiert bin. Ich hatte dieses Cover schon gesehen, aber durch die Gegenüberstellung wurde mir bewußt, dass man hier nicht einfach mal eine dunklere Hautfarbe a la mittlerer Osten gewählt hat, sondern dass man hier ganz bewußt eine schwarzen Jesus für schwarze Amerikaner gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das check ich nicht. Was soll das? Gibts dann auch einen Indinanerjesus und einen Chinesenjesus und einen irischen Jesus, der immer in grün rumrennt? Brauchen wir dann nicht auch einen weiblichen Jesus, damit sich die Frauen mit ihm identifizieren können? Einen alten Jesus für die Senioren, einen Jesus im Pelz für die Inuit, einen mit Lendenschurz für die Yanomami, einen in Lederhosen für die Bayern ... das macht richtig Spaß sich das vorzustellen. Wenn ich Künstler wäre würde ich die alle zeichnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine Diskriminierung ist eine schlimme Sache, aber nur weil es Rassismus gibt muß man doch nicht ins andere Extrem verfallen. Sonst müßte man, wie Fabian M. auf facebook zu diesem Foto kommentiert hat, auch den Namen der Autorin verändern: Ellen Black! &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:08:56 +0200</pubDate>
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    <title>Mehr Demokratie</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/340-Mehr-Demokratie.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Bin im Moment sehr politisch unterwegs mit meinen Einträgen, ich weiß. Aber ich fand es total interessant, dass man über das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/parlameter0.zdf.de/flash09/Bundestag.swf&#039;);&quot;  href=&quot;http://parlameter0.zdf.de/flash09/Bundestag.swf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ZDF Parlameter&lt;/a&gt; sehen kann, wie die Abstimmungen im Bundestag gelaufen sind. Man kann sogar sehen wie die einzelnen Abgeordneten gestimmt haben. War mir nicht bewußt, dass das ja alles öffentlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man jetzt &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;seine Abgeordneten sucht, kann man sehen, wann sie da waren und wofür sie gestimmt haben. Krass oder? Man kann sie auch kontaktieren: vorname.nachname@bundestag.de. Außerdem gibt es Videos aller Redebeiträge der Abgeordneten. Die Nebeneinkünfte kann man sich auch ansehen. Hammer der Service vom ZDF. Jetzt wisst ihr wofür ihr GEZ zahlt. 
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    <pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:37:11 +0200</pubDate>
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    <title>Öl-Geld-Pest</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/339-OEl-Geld-Pest.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:226 --&gt;&lt;img width=&#039;127&#039; height=&#039;124&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/deep.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Habe gerade einen Artikel auf ZEIT-ONLINE gelesen, der die (momentan noch) ausweglose Situation der westlichen Welt vor Augen führt. Industrialisierung und Kapitalismus: es war eine schöne Zeit, aber es sieht aus als geht sie jetzt zu Ende. Krasse Worte. Die Frage ist, wer drauf geht: das System oder der Planet. Wenn man China fragt, ist die Antwort klar ... einen schönen Tag euch allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2010/23/P-Meinungsleiter-Oelpest&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2010/23/P-Meinungsleiter-Oelpest&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier der Artikel.&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 06 Jun 2010 16:36:54 +0200</pubDate>
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    <title>Glaube=Utopie?</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/329-GlaubeUtopie.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
    <content:encoded>
    Immer wieder mal findet sich in der ZEIT die Zeitschrift &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.chrismon.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.chrismon.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chrismon &lt;/a&gt;(das evangelische Magazin) als kostenlose Beilage. In der April Ausgabe wird darin eine Umfrage veröffentlicht, die Ostern zum Anlaß nahm um 1000 repräsentativ ausgewählte Deutsche zu Fragen an welchen Neuanfang sie glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72% der Befragten glauben zum Beispiel, dass ein Tellerwäscher Millionär wird. Bei den unter 40-jährigen sind es sogar 85%. Die Frage wäre jetzt, ob damit gemeint ist, dass sowas vorkommt oder dass es prinzipiell für einen Tellerwäscher möglich wäre. Wenn die Frage in zweiten Sinn verstanden wurde, was ich im Sinne von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/fockner.net/index.php?/archives/2-Generation-Me-Jean-Twenge.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://fockner.net/index.php?/archives/2-Generation-Me-Jean-Twenge.html&quot; &gt;Generation Me&lt;/a&gt; annehme, dann fällt sie für mich in den Bereich des völlig unrealistischen, der Utopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie auch die Hoffnung, dass es zwischen Israelis und Palästinensern Frieden herrschen wird. Immerhin 35% haben diese Hoffnung noch nicht aufgegeben. Das Leben nach dem Tod scheint vielen allerdings noch wahrscheinlicher, als der Friede im Nahen Osten. Durchschnittlich 41% der Deutschen glauben an ein solches Leben nach dem Tod. Im Osten sind es 23% im Westen 45% (BaWü 52%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig vom eigenen Standpunkt kann man jetzt also schlußfolgern, dass die Menschen das Leben nach dem Tod für realistisch halten - wenn man selbst an den amerikanischen Traum oder den Frieden in Israel glaubt - oder, dass das Leben nach dem Tod für die Leute genau so eine Utopie ist, wie die anderen Hoffnungen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 May 2010 10:41:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Welt verstehen ...</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/325-Die-Welt-verstehen-....html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Medien</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
    <content:encoded>
    ... würde ich gerne. Gerade habe ich in GEO kompakt gelesen, dass Alexander von Humboldt wohl der letzte war, der versucht hat die Erde (und später das Universum) als Ganzes zu erforschen und zu beschreiben. Inzwischen hat das Wissen derart zugenommen, dass man ein ganzes Leben braucht um nur einen Fachbereich wirklich zu ergründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pansophie eines Comenius, von der wir im Studium noch geträumt haben, ist wohl Utopie geworden. Trotzdem - oder eben deswegen - war ich sehr beeindruckt, als ich gestern morgen im Auto einen Vortrag von Prof. Max Otte zum Thema Informationscrash hörte. Der gute Mann hat seinen Doktor in Princeton gemacht und 2006 bereits ein Buch über die bevorstehende Wirtschaftskrise geschrieben. Hört sich gut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Beitrag auf SWR2 sprach er nun über die fatale Informationssituation in der wir uns im 21. Jhdt befinden. Mit ganz wenigen Ausnahmen, muß Information heute Geld bringen. Das Problem ist klar, eine Sensationalisierung der Meldungen um die wertvolle Aufmerksamkeit der Konsumenten zu erregen. Beeindruckend an Ottes Ausführungen war die Weite der Betrachtungsweise. Von Google Algorithmen über konkurrierende Gesellschaftstheorien, bis hin zur politischen Verantwortung in der sozialen Marktwirtschaft entwirft er ein Bild, das Sinn zu machen scheint, ohne allzu reduziert daher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle euch darum, den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6095606/lweb4o/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=6095606/lweb4o/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beitrag runterzuladen&lt;/a&gt; und anzuhören. Für mich hat sich dadurch echt der Horizont erweitert und ich zahle jetzt mit Begeisterung GEZ-Gebühren! Wer will kann natürlich auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/Informationscrash-systematisch-dumm-verkauft-werden/dp/3430200784/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1271759705&amp;amp;sr=1-3&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/Informationscrash-systematisch-dumm-verkauft-werden/dp/3430200784/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271759705&amp;sr=1-3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das Buch dazu &lt;/a&gt;lesen. Viel Spaß! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Apr 2010 12:29:24 +0200</pubDate>
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    <title>Nachtrag zum Thema Schönheit</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/323-Nachtrag-zum-Thema-Schoenheit.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img width=&#039;83&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/britney.serendipityThumb.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Neulich hatten wir &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/fockner.net/index.php?/archives/313-Wie-schoen,-schoen-zu-sein.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://fockner.net/index.php?/archives/313-Wie-schoen,-schoen-zu-sein.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das Thema &quot;Schönheit&quot;&lt;/a&gt; ja schon mal - mit sehr interessanten Kommentaren, hier und auf Facebook. Jetzt ist mir diese Meldung untergekommen und ich wollte nur kurz eure Aufmerksamkeit darauf lenken. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-1265676/Britney-Spears-releases-airbrushed-images-digitally-altered-versions.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-1265676/Britney-Spears-releases-airbrushed-images-digitally-altered-versions.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Britney Spears, vor und nach Photoshop.&lt;/a&gt; Respekt Britney ... wobei, wer sagt, dass die schlechten Bilder nicht auch schon geschönt sind??? &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>Zeit für eine Revolution</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;img src=&quot;http://www.4-revolution.de/images/titel.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Carl-A. Fechner kann nur hoffen, dass die Sonderhefte zum Thema Jugend, die Spiegel und ZEIT letztes Jahr herausgegeben haben, falsch lagen. Denn beide zeichneten ein Bild einer Generation, die kaum noch ideale hat, die nicht mehr an das Gute oder Veränderungen glaubt, die pragmatisch geworden ist und sich nur noch um einen Arbeitsplatz bemüht, die als Droge Ritalin entdeckt hat, nicht um den Horizont zu erweitern oder der Welt zu entfliehen, sondern um in ihr zu funktionieren. Mit Revolutionen soll sie nicht viel am Hut haben, diese Jugend. Fechner und wir alle können nur hoffen, das diese Analyse nicht alles ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel des Films ist sicherlich kein postmoderner. Er stammt aus der Generation aus der auch die Protagonisten des Films stammen. Nichts desto trotz ist der Film hochaktuell und muß eigentlich jeden aus seinem ökologischen wie ökonomischen Schlaf reißen. &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.4-revolution.de/images/titel.png&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.4-revolution.de/images/titel.png&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die vierte Revolution&lt;/a&gt;&quot; soll die Vision einer weltweiten Versorgung mit regenerativer Energie vermitteln. Das bedeutet, dass der Film nicht nur die Probleme aufzeigt, sondern eine positive Antwort vermittelt. Das sollte auch dem Kino-Erlebnis zuträglich sein - ist ja quasi ein potentielles Happy End. In der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,684054,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,684054,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Presse&lt;/a&gt; wird der Film ja auch eifrig gelobt und rezensiert. Das Problem beginnt, wenn man ein Kino sucht um ihn zu sehen. Gerade in kleinere Städten dürfte sich das schwierig gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt zu hoffen, dass die 4. Revolution in der Realität nicht an der Gewinnmaximierung der Kinobetreiber scheitert. Hab grade eine mail an unser Cinemax hier geschrieben. Wenn genug Anfragen kommen wird der Film vielleicht doch ins Programm genommen. Also los! 
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    <pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:00:00 +0200</pubDate>
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