Freitag, 3. September 2010Nichts Erste Kapitel können täuschen. Nachdem ich auf SPON gelesen hatte, dass Janne Teller mit ihrem Skandaljugendbuch "Nichts: Was im Leben wichtig ist" in Dänemark an machen Schulen auf die schwarze Liste gekomme war, wollte ich natürlich - jetzt wo die deutsche Ausgabe erschienen ist - gleich mal sehen was es damit auf sich hat. In dem Interview war nur zu lesen, dass sie in dem Buch eine nihilistische Weltsicht "vertritt".Gestern Abend habe ich das Buch gelesen, was auch gleich heißt: es ist ein Jugendbuch, man kann es in zwei bis drei Stunden lesen. Auch was die Sprache angeht, befindet man sich ganz klar auf der jugendlichen Seite. Im ersten Kapitel kam mir das noch kreativ und witzig vor und ich war beeidruckt von den Sprachbildern. Im Laufe des Buches allerdings empfand ich es dann aber immer mehr als ... well ... egal. Besonders angesichts der Tatsache, dass die Ich-Erzählerin das Geschehen acht Jahre später schildert - zu diesem Zeitpunkt müßte sie also Anfang 20 sein, mutet der Stil etwas künstlich an. Auch in anderer Hinsicht hat das erste Kapitel bei mir Erwartungen geweckt, die der Rest des Buches nicht erfüllt hat. Da steigt einer aus, aus der Gesellschaft mit der Begründung, dass nichts irgendeine Bedeutung hat und er deswegen auch nicht zur Schule zu gehen braucht. Er konfrontiert seine Klassenkameraden mit einer, für einen 14 oder 15-jährigen fast unrealistisch scharfen Analyse des Lebens und der Welt, legt die Sinnlosigkeit von gesellschaftlichen Konventionen und Erfolgsdenken blos und lebt seinen radikalen Nihilismus aus. Wow! Das haut erstmal um und lässt gespannt auf das Kommende hoffen. Doch die Geschichte bleibt dann leider auf dem Niveau seiner jugendlichen Kollegen stecken, die das Problem nicht wirklich angehen oder reflektieren. Gut, in einem Roman ist keine philosophische Auseinandersetzung zu erwarten, in einem Jugendroman schon zweimal nicht. Von daher muß man Teller gratulieren zu einer spannenden Geschichte, die Jugendliche mit Gedanken konfrontiert, denen sie sonst nicht so ausgesetzt sind. Eine Lösung bietet das Buch nicht, eine Aussage allerdings auch nicht. Die letzte Seite ruiniert das ganze für mich. Und auch vorher wird weder die Problematik des Nihilismus angesprochen (wie lange will Pierre denn überleben mit dieser Einstellung und Lebenspraxis?) noch werden tragfähige Gegenargumente aufgeführt. Nun muß man keines von beidem tun, wenn man jeweils die andere Positions bezieht, aber genau das passiert eben nirgends. Die Klasse versucht in einem abstrusen Bemühen, das immer mehr Horror-Charakter bekommt, Dinge zu sammeln, die Bedeutung haben um damit Pierre zu wiederlegen. Wobei das Scheitern dieses Unterfangens von vornherein klar ist, sowohl für mich als Leser, als auch für die Autorin mit ihren unausgesprochenen Zweifeln. Die Schüler gehen einfach sehr naiv an die Sache heran, ohne wirklich darüber nachzudenken. Sie hätten den Vater von Pierre kidnappen sollen, anstatt sich in diese Aktion zu versteigen. Ich gebe natürlich zu, dass man das von Jugendlichen nicht unbedingt erwarten kann. Insofern schreibt Teller ein realistisches Buch. Aber gerade Realismus ist abgesehen von der Naivität der Jugendlichen Mangelware. Allein die Tatsache, dass Pierre so einfach die Schule verlassen kann, dass er so gute Argumente hat, dass alle Schüler bis zum bitteren Ende mitmachen, dass das Ergebnis dann Weltruhm erlangt, das sind alles Dinge, die zum Stirnrunzeln auffordern. Ich werde also nicht schlau aus diesem Buch. Es behandelt eigentlich nicht das Thema. Ist es also einfach eine Geschichte, die zufällig eben diesen Nihilisten als Thema hat? Aber was ist sie dann, für ein Jugendbuch finde ich es am Ende zu krass. Für einen Psychothriller zu kindlich. Man liest es und fragt sich hinterher, was man da eigentlich gelesen hat. Das ist eine interessante Erfahrung, aber wenn man sie nicht gemacht hat, macht das auch "Nichts". PS: Was in jedem Fall überzeugt, ist das Design des Buches! Sollte meins vielleicht mal an Sislak spenden Montag, 19. Juli 2010Unsere Kistenwelt Eustace Conway bekam von klein auf von seiner Mutter "Unterricht" über das Leben in der Natur. Wegen seines fürchterlichen Vaters verbrachte er die meiste Zeit im Naturkundemuseum und im Wald hinter seinem Haus. Er lernte alles über Tiere und Pflanzen und die Kultur der Indianer. Er jagte, stellte Fallen, häutete Tiere, bereitete sie zu und fertigte Kleidungsstücke aus ihrem Fell. Mit sieben Jahren konnte er mit einem Wurfmesser ein Streifenhörnchen erlegen. Mit zehn ein rennendes Eichhörnchen aus 15m Entfernung mit Pfeil und Bogen töten. Mit 12 ging er allein und ohne Ausrüstung in den Wald baute sich einen Unterschlupf und überlebte für eine Woche dort. Mit 17 zog er von zuhause aus und lebte fortan in einem Tippi in den Bergen.Elisabeth Gilbert hat diesen Mann und sein Leben in einem Buch beschrieben. Gleich zu Anfang berichtet sie über einen Vortrag von Eustace Conway, bei dem er Kindern in einem Ferienlager den Unterschied zwischen dem freien Leben in der Natur und dem zivilisierten westlichen Alltag deutlich macht: They wake up every morning in the box of their bedroom because a box next to them started making beeping noises to tell them it was time to get up.They eat their breakfast out of a box and then they throw that box away into another box. Then they leave the box where they live and get into a box with wheels and drive to work, which is just another big box broken up into lots of little cubicle boxes where a buch of people spend their days sitting and staring at the computer boxes in front of them. Hm ... it does. Where is my way out of the boxes? Montag, 26. April 2010Und Gott chillte ...Freitag, 4. Dezember 2009Kulturen kollidieren
Als ich zu Beginn des Sommers gemütlich durch Bamberg spazierte und mich über die Menge der Antiquitätengeschäfte wunderte, kam ich auch an mehreren Antiquariaten vorbei. Natürlich habe ich es nicht geschafft kein Buch zu kaufen. Ein Werk, dass in meinem Rucksack landetet und das ich seither immer wieder genüßlich lese, war der 750 Seiten Schinken "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoi. Ein wirklich interessantes Buch. Sowas wie Jane Austen für Männer ... :o). Nein, ich kenne Jane Austen nur aus Schilderungen von Leuten, die Filme gesehen haben. Und auch mit Tolstoi bin ich noch nicht ganz durch. Egal!
Die bisher scharfsinnigste und witzigste Passage, die mir aufgefallen ist, möchte ich euch hier gerne weitergeben: Fürst Andrej war sich über den Charakter Pfuels im klaren. Pfuel war von einer unerschütterlichen, unwiderlegbaren und geradezu fanatischen Selbstsicherheit erfüllt, wie sie es nur bei Deutschen gibt, weil nur die Deutschen auf Grund einer abstrakten Idee, also einer vermeintlichen Kenntnis der volllkommenen Wahrheit, so selbstsicher sein können. Der letzte Satz ist der beste: nach meiner Theorie machen die soviel Fehler beim Krieg führen, dass es eigentlich gar kein Krieg mehr ist! Gut, dass die das nicht wissen. PS: Tolstoi ist natürlich Russe ... Sonntag, 29. November 2009Das Übernatürliche ganz natürlich
Vor einigen Monaten bin ich auf Youtube über ein Video gestolpert, das ziemlich viele "Fünf-Stern-Wertungen" hatte und in den Kommentaren sehr gelobt wurde. Ich fing an es zu schauen, hörte aber nur mit einem Ohr zu und kannte die Frau auch nicht.
Jetzt wurde ich wieder darauf hingewiesen (Danke Klaus!) und inzwischen kannte ich den Namen Elizabeth Gilbert und auch ihren Bestseller "eat pray love". Beim zweiten Anlauf hat mich ihre Rede ziemlich beeindruckt. Zum einen, weil diese Frau sich einfach vor all diese Menschen hinstellt und locker und witzig über ihre Persönliche überzeugung redet. Sie ist Schriftstellerin, keine Rednerin. Man sieht aber keine Obama-Style teleprompter und trotzdem kommt sie so eloquent rüber. Krass. Sie sagt am Schluß ja auch, dass sie eine 18 Minuten-Rede hält und kommt auch wirklich auf kaum über 19 Minuten. Davon träumt jeder Pastor ... Zum anderen ist es aber auch interessant, dass sie so offen über das Übernatürliche spricht. Sie kritisiert unsere naturalistische Gesellschaft und möchte ein anderes Verständnis erreichen. Zum Schluß sagt sie, dass sie ganz fest daran glaubt und dass sie das lehren möchte (teach it). Sie ist intensiv. Klar, sie ist keine Pastorin, wahrscheinlich nichtmal einer Kirche zugehörig und deswegen vom Missionsverdacht befreit. Aber genau das stimmt mich nachdenklich? Warum können Leute über ihren eigenen Glauben reden und werden gehört und ich mache oft die Erfahrung, dass mir niemand zuhört? Ist das institutionelle die Trennwand? Gilbert bastelt sich ihren Glauben selbst und wirkt damit unbedrohlich, weil sie im Trend der Zeit liegt und als Individuum fast keinem der kollektiven Fehler vergangener Gläubiger zuzuordnen ist. Ich im Gegensatz dazu glaube an die Bibel und stehe damit in einer Tradition, in der auch andere, nicht so sympatische Zeitgenossen standen - zumindest äußerlich gesehen. Kein Wunder, dass man keinen "von denen" zuhören will. Vielleicht ist aber auch der Zugang ein anderer. Gilbert argumentiert nicht. Sie gibt zu, dass es Leute geben wird, die begründeten Zweifel haben. Das ist okay für sie. Sie zeigt nur das Problem mit der jetzigen Situation auf und präsentiert ihren Zugang als bessere Alternative. Undogmatisch. Offen. Ein Angebot. Selbst schuld, wer es nicht annimmt. Vielleicht ist sie aber auch einfach nur total überzeugt von dem was sie sagt. Vielleicht hört man ihr zu, weil sie einen Hammer-Bestseller geschrieben hat. Auf alle Fälle würde ich auch gerne mal so eine Rede halten können. Deutsche Untertitel über "view subtitles" verfügbar. Montag, 28. September 2009HüttenzauberWorum geht es in "The Shack"? Hinter der roten Schrift "vollständig lesen" steckt meine "Rezension". "Hüttenzauber" vollständig lesen Sonntag, 15. März 2009Mit Worten am Ende Um nochmal auf die Beschäftigung mit dem Amoklauf zurück zu kommen. Inzwischen rückt die Frage nach dem Umgang mit dem Verlust mehr in meinen Fokus. Judith meinte, dass es vielleicht schwerer wäre, wenn der Täter noch am Leben wäre. Aber mal ganz unabhänging von der Schuld-Vergebungsfrage ist ja da noch die Lücke im eigenen Leben wenn plötzlich jemand stirbt.Dabei ist es egal, ob es eine Kugel oder Krebs ist. Selbst wenn es nicht unerwartet kommt ist der Tod eines nahen Angehörigen schmerzhaft - wieviel mehr, wenn es "normalerweise" noch weiter gehen sollte. Miriam Stone hat als Teenager ihre Mutter verloren und ein Buch über diese Zeit geschrieben. Es heißt: "At the End of Words: a daughter's memoir". Nicht besonders dick, hat man schnell gelesen, ist aber trotzdem sehr berührend und gibt vielleicht ein bisschen Einblick wie manche der Angehörigen sich jetzt fühlen - auch wenn das Sterben bei Miriam Stone eben langsamer war. Buchtipp!!! Dienstag, 17. Februar 2009Lesemotivation Vor kurzem hab ich ja hier auf dem Blog Ben Carson erwähnt. Er schilder ja in seinem Buch "Begnadete Hände" wie er mit Gottes Hilfe aus dem Ghetto an die medizinische Weltspitze kam. Wenn es eine Sache gibt, die ihm dabei hilfreich war, dann war es das Lesen - eine Fähigkeit, die heute höchstens noch bei Germanisten oder Philosphen als Kernkompetenz gilt (so neulich ein paar Professoren im SWR2 Forum).Diesen Sommer habe ich auf der Jugendfreizeit erlebt, wie wenig Eigeninteresse für Bücher bei vielen Jugendlichen vorhanden ist. Für mich als Pastor ist das ein Problem - nicht nur weil ich glaube, dass Lesen bessere Menschen macht, sondern vor allem, weil das grundlegende Dokument unseres Glaubens ein Buch ist und das wird sich auch nicht ändern. Wir werden die Offenbarung Gottes nicht komplett verfilmen können oder in PowerPoint Präsentationen umwandeln. Ein Christ muß lesen! Was ich letzten Sommer aber auch gemerkt habe war, dass die Leute durchaus bereit sind sich auf das Experiment "Lesen" einzulassen und begeistert zu werden. Die Klappbox voller guter christlicher Bücher die Judith und ich dabei hatten war in der zweiten Hälfte der Freizeit richtig gut frequentiert. Das hat mich ermutigt mich mit Kai zusammen zu tun (wer hier ab und zu mal die Links abcheckt, der kennt sein Projekt www.motivationlesen.de schon). Was wir ins Leben gerufen haben möchte ich euch kurz vorstellen. "Lesemotivation" vollständig lesen Montag, 26. Januar 2009Don't judge a book by its coverDieses Wochenende hat mir Judith das Buch auf der Fahrt nach München und zurück vorgelesen und ich muß gestehen, mich hat die Geschichte schon mitgerissen und auch geistlich angesprochen. Das liegt daran, dass die Autorin in ihrer Handlung viele Bezüge zur historischen Realität wie sie uns in der Bibel und bei EGW geschildert wird eingebaut hat (andere Quellen über diese Zeit gibt es ja nicht). Ich möchte "Das Lied von Eden" also hiermit weiterempfehlen, selbst auf die Gefahr hin, dass es manchen zu kitschig ist. Aber ich denke, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Besser so eine Geschichte als Biss oder dergleichen. Finde persönlich, man sollte diese Geschichte in eine Trilogie ausbauen oder so. Aber wo findet man einen Autor der das auf dem Niveau von June Strong kann? Was das Titelbild angeht so scheinen alle adventistischen Verläge eine Schwäche in der graphischen Gestaltung zu haben. Mich zumindest spricht es genauso wenig an wie die neue Entscheidungsserie aus dem Adventverlag. Mittwoch, 10. Dezember 2008Zum Dasein verflucht?Wie dem auch sei. Auf diesem Festival waren auch Christen. Also ich war ja auch Christ, aber es waren Christen dort, die nicht wie ich völlig in den Vergnügungs- und Ablenkungsangeboten der westlichen Zivilisation untergegangen waren, sondern die zum Rock im Park kamen um ihren Glauben weiter zu geben. Sie haben mir und anderen damals ein dreifach gefaltetes DIN A4 Blatt in die Hand gedrückt auf dem ein Comic über den Sinn des Lebens usw. war. Am Ende konnte man ein kostenloses Buch anfordern, was ich natürlich gemacht habe. So kam ich zu dem Buch "Zum Dasein verflucht" das die Geschichten von fünf Menschen enthält die nach den unterschiedlichsten Abwegen zu Gott gefunden haben. War davon sehr begeistert und habe gleich noch zehn Exemplare gekauft und verschenkt. Zwei davon hab ich noch und neulich, nach über zehn Jahren hab ich eines davon aus dem Bücherregal geholt um Judith eine Gute Nacht Geschichte vorzulesen. Ich war überrascht wie ansprechend es immer noch ist. Klar, es sind extreme Geschichten, aber es ist wirklich schön zu lesen wie Menschen Erlösung erfahren. Kann es nur weiterempfehlen - was ich hiermit tue. Es kostet noch immer nicht viel und wer selbst 2 € nicht aufbringen kann für den gibt es das Buch bei CLV auch als pdf. Viel Spaß
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Erste Kapitel können täuschen. Nachdem ich auf SPON gelesen hatte, dass Janne Teller mit ihrem Skandaljugendbuch "Nichts: Was im Leben wichtig ist" in Dänemark an machen Schulen auf die schwarze Liste gekomme war, wollte ich natürlich - jetzt wo die deutsche Ausgabe erschienen ist - gleich mal sehen was es damit auf sich hat. In dem Interview war nur zu lesen, dass sie in dem Buch eine nihilistische Weltsicht "vertritt".
Eustace Conway bekam von klein auf von seiner Mutter "Unterricht" über das Leben in der Natur. Wegen seines fürchterlichen Vaters verbrachte er die meiste Zeit im Naturkundemuseum und im Wald hinter seinem Haus. Er lernte alles über Tiere und Pflanzen und die Kultur der Indianer. Er jagte, stellte Fallen, häutete Tiere, bereitete sie zu und fertigte Kleidungsstücke aus ihrem Fell. Mit sieben Jahren konnte er mit einem Wurfmesser ein Streifenhörnchen erlegen. Mit zehn ein rennendes Eichhörnchen aus 15m Entfernung mit Pfeil und Bogen töten. Mit 12 ging er allein und ohne Ausrüstung in den Wald baute sich einen Unterschlupf und überlebte für eine Woche dort. Mit 17 zog er von zuhause aus und lebte fortan in einem Tippi in den Bergen.
Um nochmal auf die Beschäftigung mit dem Amoklauf zurück zu kommen. Inzwischen rückt die Frage nach dem Umgang mit dem Verlust mehr in meinen Fokus. Judith meinte, dass es vielleicht schwerer wäre, wenn der Täter noch am Leben wäre. Aber mal ganz unabhänging von der Schuld-Vergebungsfrage ist ja da noch die Lücke im eigenen Leben wenn plötzlich jemand stirbt.
Vor kurzem hab ich ja hier auf dem Blog Ben Carson erwähnt. Er schilder ja in seinem Buch "Begnadete Hände" wie er mit Gottes Hilfe aus dem Ghetto an die medizinische Weltspitze kam. Wenn es eine Sache gibt, die ihm dabei hilfreich war, dann war es das Lesen - eine Fähigkeit, die heute höchstens noch bei Germanisten oder Philosphen als Kernkompetenz gilt (so neulich ein paar Professoren im SWR2 Forum).