Montag, 1. Februar 2010Thomas glaubt Letzte Woche waren Thomas Gottschalk und Hans Küng zusammen in einer Talkshow (Danke Dan). Erst dachte ich: komm 70 Minuten, wer soll sich das anschauen, aber bereits die ersten Dialoge machen klar, dass es hier hochinteressant zur Sache geht. Es wird über Glauben geredet und zwar ganz offen. Und: wer hätte von Gottschalk gedacht, dass er Hans Küng liest? Möchte also diese TV-Tipp an euch weitergeben. Dabei wird auch klar, warum Küng schreibt und Gottschalk Fernsehen macht. Seine Fähigkeit spontan und verständlich zu kommunizieren ist schon außergewöhnlich.Update: Link geht nicht mehr. Leider sind die Sendungen nur eine bestimmte Zeit verfügbar. Hat irgendwer die Sache runtergeladen, oder sie auf Youtube gesehen? Sonntag, 31. Januar 2010Verständlich ...
CNN berichtet über Fans, die durch das Anschauen von Avatar in Depressionen gefallen sind. Es ist echt erstaunlich, was dieser Film für eine Macht entfaltet. Ich kann mir das lebhaft vorstellen, dass einem das Leben hier danach anödet. Ich glaube, dass dieser Film die Sehnsucht nach dem Paradies anspricht, die in jedem von uns steckt. Bojan Godina geht ja in seinem Buch "Das Atelier", aber auch in seiner Dissertation darauf ein, wie die Medienmacher sich die Menschlichen Grundbedürfnisse und Sehnsüchte zu Nutze machen um ihre Produkte zu verkaufen. Nicht nur Sex, auch religiöse Bedürfnisse spielen da eine Rolle.
Ein Fan schrieb in einem Forum: One can say my depression was twofold: I was depressed because I really wanted to live in Pandora, which seemed like such a perfect place, but I was also depressed and disgusted with the sight of our world, what we have done to Earth. I so much wanted to escape reality Wir leben in einer sterbenden Welt. Gute Erkenntnis. Eine die Christen oft vergeblich versuchen zu vermitteln. Once again: Filmemacher sind die neuen Prediger. Donnerstag, 28. Januar 2010Endlich mal gute Publicity Ich bin ja immer der gewesen der den Satz "There is no bad press" zitiert hat. Seit dem Iku-Bashing der Grünen in Nürtingen bin ich mir das nicht mehr so ganz sicher. Die Zukunft wird es zeigen. Fakt ist allerdings, dass gute Presse auf jeden Fall toll ist und jetzt sieht es so aus, als gäbe es tatsächlich mal einen positiven Film über Adventisten.Ja, hat mich auch erstaunt. Jemand dreht einen Film über unsere Kirche ... natürlich ist es wieder unsere Gesundheitsbotschaft, die man hier in Deutschland ja beim Kaffee nach dem Potluck jedesmal durch den Dreck ziehen muß um nicht schief angeschaut zu werden, die uns hier positive Aufmerksamkeit von Außerhalb bringt. Nach dem Feature in National Geographic Nov 2005 haben, sind es wieder die Nüsse essenden Vegetarier in Californien, die den Anstoß für diesen Film gegeben haben. Regisseur Martin Doblmeier (manche kennen seinen Bonhoeffer-Film) war in Loma Linda um ihn dort vorzuführen. Die Campustour und ein Einblick in die Arbeit und Botschaft der STA hat ihn dann so fasziniert, dass er beschloss, daraus einen Film zu machen. Noch gibt es von diesem Film nicht viel zu sehen, die DVD soll im Februar kommen - dann wird man sehen wie positiv es wirklich geworden ist. Hier mal der Trailer: Mehr Infos auf der offiziellen Homepage. Hier ist eine Clipliste, die jemand auf Youtube zusammen gestellt hat - keine Ahnung, ob alle diese Clips aus dem Film sind.
Geschrieben von Sven Fockner
in Medien, Siebenten-Tags Adventisten
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13:57
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Mittwoch, 27. Januar 2010Heinz Schaidinger im Fernsehen
Hab Heinz schon lange nicht mehr Dinge erklären hören. Da fühlt man sich doch gleich nur durch die Stimme in die gute alte Bogi-Zeit versetzt ...
Ich würde meinen Jan übrigens auch sehr gerne selbst unterrichten! Wink wink nach Ösiland. Update: Grade kam diese Meldung auf SPON. Deutsche können in USA Asyl beantragen, weil man ihnen in Deutschland das Recht zum Homeschooling nicht zugesteht!
Geschrieben von Sven Fockner
in Siebenten-Tags Adventisten
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Montag, 25. Januar 2010Die User übernehmen
Normalerweise ist amazon ja nicht für seinen Unterhaltungswert bekannt. Im Fall eines besonders absurden Produktes allerdings, haben jetzt die Kunden die sonst so seriöse Seite kurzerhand zum Zweck des kollektiven Schmunzelns gekapert: durch das Hochladen von Benutzerbildern und das Hinzufügen von Produktkritiken. Schön!
Sonntag, 24. Januar 2010Adventisten in Haiti
Das ADRA nach dem Beben als erstes vor Ort war, ist eh klar - weil ADRA eben schon überall vor Ort ist. Oh yeah! Auch die Neuigkeit über das kaum beschädigte adventistische Krankenhaus, das mit voller Kapazität weiterarbeiten und hunderten von Menschen helfen konnte, hat sich wohl schon rumgesprochen. Über die verschlungenen Wege des Internets kam jetzt ein Bericht über eine Gemeinde in der Hauptstadt Port au Prince in meinen Posteingang (Danke Dany!).
Auch wenn FOX als Haussender der Republikaner und konservatives Propagandainstrument (siehe den Pro-USA/Anti-UN Kommentar des Reporters nach dem Bericht über die Adventisten) nicht unbedingt die objektivste Nachrichtenquelle ist, finde ich den Bericht interessant zu sehen. Anscheinend ist solcher Zusammenhalt und solche Selbstlosigkeit im Moment dort so rar, dass es sich lohnt einen Bericht darüber zu machen. Bin schon ein bisschen stolz!
Geschrieben von Sven Fockner
in Siebenten-Tags Adventisten
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11:44
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Montag, 18. Januar 2010In welcher Welt willst du leben?![]() Angelockt durch technische Neugier haben zwei Freunde und ich letzte Woche Frauen und Kinder (zwischen -1 und 2 Monaten alt) verlassen (sie haben einen Mädls-Abend gemacht) und Avatar in 3D angeschaut ... Boah. Leck mich am Arsch - würde man in Bayern sagen und alle wüßten, dass das keine Aufforderung sondern ein Ausdruck ungläubigen Erstaunens ist. Gut, jetzt muß man sagen, dass ich als Medienabstinenzler natürlich auch nicht sehr abgehärtet bin und für bunte Bilder schon immer zu haben war. Mich kann man visuell leicht beeindrucken, aber immerhin geht es auch anderen so. Vielen anderen. Also, der Film hat mich umgehauen. Aus mehreren Gründen. Erstens bin ich leidenschaftlicher Taucher (auch wenn ich fast nie das Geld dazu habe) und was Cameron da entwirft ist besser als jedes Korallenriff. Ganz klar hat er hier bei seinen Titanic-Projekten was gelernt. Die Samen von dem heiligen Baum sind kleine Quallen die durch die Luft schweben und so ein krasses Unterwassergefühl erzeugen. Dazu das viele blau. Die leuchtenden Pilze, die Trichterpflanzen die sich bei Berührung einziehen. Hammer! Wunderschön. Kitschig oder unrealistisch würde jemand sagen, der noch nicht unter Wasser war. Der zweite Grund war sicherlich das 3D. Hier scheint das Kino sich wirklich ein paar Jahre erkauft zu haben, denn das kann man zuhause so schnell wahrscheinlich nicht preisgünstig nachmachen. War wirklich interessant, das mal fotorealistisch zu erleben und nicht nur mit Grafik auf Comic-Niveau. Nicht schlecht. Drittens: Die Macht der Medien hat mich geflashed. Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Phantasie ist aufgehoben, hat irgendjemand geschrieben. Mit genügend Geld kannst du alles machen, und zwar so, dass niemand es merkt. Ich denke jetzt gar nicht an Verschwörungstheorien und die Möglichkeit des Missbrauchs. Nein, ich sehe es positiv. Was für Sehnsüchte kann Cameron im Zuschauer wecken. Wohin kann er ihn mitnehmen, was kann er ihn erleben lassen? Ist doch Wahnsinn! Und dann kommen wir und denken, weil wir nur noch 20 Minuten predigen ist das schon kurzweilig. lol Die eigentlichen Prediger unserer Zeit sind doch die Regisseure! Was wenn Cameron 1Mose 1-3 verfilmt hätte. Es wäre ein Hammer Film geworden. Hätte - wegen des fehlenden Happy Ends - besser in unsere Zeit gepasst und die Leute hätten wie nie zuvor die Schönheit der Schöpfung, den Charakter Gottes und das Wesen der Sünde verstanden. In welcher Welt willst du leben? Ich hätte am Ende des Films auch jeden Fall Pandora der Erde vorgezogen. Solch eine Sehnsucht mal positiv nutzen ... Der vierte Grund warum mich der Film begeistert hat war die Geschichte. Jaja, ich weiß, ist ja überall geschrieben worden, dass es Pocahontas im All ist und so. Stimmt auch. Deswegen bin ich auch mit nicht sehr großen Erwartungen hingegangen. Die Geschichte ist überschaubar: die Guten sind gut, die Bösen sind böse, man hat Orientierung, weiß was man fühlen soll. Die Anti-Kriegs-Botschaft die einige sehen wollen finde ich jetzt auch nicht wirklich gut rübergebracht. Das Sterben von Menschen und Navi wird doch sehr harmlos dargestellt und über weite Strecken das Kämpfen heroisiert. Als Christ finde ich außerdem, dass ein falsches Verständnis von Spiritualität propagiert wird. Aber als ich danach so im Bett lag wurde mir bewußt, dass die Avatar Geschichte gerade jetzt abläuft. Während ich im Kino saß und für mich so klar war, dass die Bulldozer die bösen Werkzeuge einer degenerierten, unmoralischen Menschheit sind, haben Bulldozer in den Urwäldern der Erde die Lebensräume der wenigen Navi die wir noch haben zerstört - von Finnland über den Kongo bis Venezuela - damit ich Turnschuhe tragen kann und Schnitzel essen, damit mein Auto fährt und Briefkasten mit Werbung gefüllt wird. Ich versuche nicht, diesen Eintrag über einen Film am Ende zu meinem Lieblingsthema umzumoralisieren. Sorry, aber so war es. Der Film hat mich in meiner Existenz in Frage gestellt. Zum einen weil ich mich frage ob man als Pastor die Menschen überhaupt erreichen kann. Zum anderen weil ich mich frage, was ich hier in unserer Kultur überhaupt mache? Hätte ich wirklich Pandora gewählt? Oder wähle ich nicht jeden Tag den Commander, der den Baum umnietet? Sehne ich mich wirklich nach Ursprünglichkeit, Reinheit, Natürlichkeit, Einfachheit? Nach Spiritualität, Reinheit, Schönheit? Das alles wird im Film ja Pandora zugeschrieben. In der Realität lebe ich etwas ganz anderes. Ich lebe in einer Gesellschaft, die auf Egoismus aufgebaut ist. Das ist gar nicht verurteilend gemeint. Die soziale Marktwirtschaft hat aus dem Egoismus der Menschen das bestmögliche gemacht. Der Kommunismus, der auf die Selbstlosigkeit gesetzt hat ist gescheitert. Aber nichts desto trotz wird Egoismus dadurch nicht besser. Und in Kopenhagen haben wir gesehen, dass Egoismus, wenn er könnte auch eines Tage fremde Welten zerstören würde, dass er nicht plötzlich selbstlos werden kann. In den letzten Wochen ist mir schon öfter der Gedanke gekommen, dass doch die letzten 200 Jahre Entwicklung in der westlichen Welt unter dem Strich eine Fehlentwicklung waren. Klar gab es gute Sachen in Medizin usw. aber in der Summe?! Okay, das ist jetzt nicht der Platz dafür. Ich hoffe du konntest das ein bisschen nachvollziehen. Schau dir den Film an, und frag dich, auf welcher Seite du in Wirklichkeit stehst. In welcher Welt willst du leben? Dienstag, 12. Januar 2010Gute und Schlechte Nachrichten
Neulich hatten wir in den Kommentaren mal die Diskussion, ob Adventisten es besser machen würden, wenn sie an der Macht wären. Gewissensfreiheit war das Thema. Jetzt kam gerade eine Nachricht rein, die beiden Seiten wohl Munition liefert.
Die Freikirchenleitung hat sich gegen die Bestrafung von Homosexuellen in Uganda ausgesprochen und die Freiheit und Gleichheit aller Menschen betont. Super, da sieht man, dass obwohl wir als Freikirche Homosexualität nicht befürworten, wir dennoch für die Freiheit dieser Leute "kämpfen". Das Problem an der Sache ist, dass dieses Statement von der Kirchenleitung in USA kam und eine Reaktion auf ein Statement des Vorstehers von Uganda darstellt, der wohl offensichtlich ein Gesetz zur Inhaftierung von Homosexuellen unterstützt hat. Blöd. Immerhin war er gegen die Möglichkeit der Hinrichtung von Homosexuellen. Fazit: Wären wir als Adventisten besser? Manche ja, manche nein. Hängt sicher auch von der Kultur ab, in der der Adventist lebt. Und das bringt die Frage mit sich, was die unterschiedlichen Kulturen für unsere Zukunft als weltweite Freikirche bedeuten. Die Meldung schließt nämlich mit der Info, dass in Uganda 200000 Adventisten leben. Da dürfte sich ganz Westeuropa schwer tun, die zu überstimmen - in Atlanta zum Beispiel. Update: Jetzt wird auch Amnesty International gegen diesen Gesetzesentwurf aktiv. Wer also die Freikirchenleitung unterstützen möchte: hier klicken.
Geschrieben von Sven Fockner
in Gesellschaft, Siebenten-Tags Adventisten
um
19:01
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Montag, 11. Januar 2010Atlanta 2010 Und, fliegst du auch hin? Zur Generalkonferenz? Nach USA? Endlich mal mit 60000 Leuten "Blast die Posaune" singen? Vielleicht sind es nicht die Leser dieses Blogs, aber es fliegen etliche hin. Zehn Deligierte aus Süddeutschland + Vorsteher. Dazu "Abgesandte" der Vereinigungen. Dann kommen die ganzen Freizeitangebote im Anschluß an die GK, die so manchem Prediger eine Teilnahme erleichtern. Kleines Detail am Rande: ein Flug München New York und zurück stößt mehr CO2 in die Atmosphäre als man als Autofahrer in einem Jahr hinbekommt. Selbst wenn man die niedrigste Zahl nimmt die sich im Internet findet, sind das immer noch 1,4 Tonnen. Nach anderen Emissionsrechnern kommt man über 4 Tonnen - wohl abhängig davon was alles mit einkalkuliert wird. Jetzt ist es ja jedermanns eigene Sache, ob er das Klima schützen möchte oder nicht. Ich persönlich frage mich, ob so ein GK-Tourismus nötig ist. Damit meine ich nicht die Deligierten - die müssen da auf jeden Fall hin! Aber für diese 11 Personen ist es dann auch nicht ihre eigene Sache, ob sie dahin fliegen oder nicht. Deswegen finde ich, sollte die Freikirche hier auch selbst aktiv werden und einen CO2 Ausgleich bei einem seriösen Anbieter kaufen. Besser wäre natürlich gar nicht zu fliegen, aber diese Option haben die Deligierten eben nicht. Und die zweitbeste Lösung ist sicher das CO2 woanders einzusparen - auch wenn es etwas imperialistisch ist, Indern Solaröfen zu schenken, damit sie das CO2 sparen, das wir nicht vermeiden zu können meinen. Aber da die meisten hier ständig in den Urlaub fliegen, können sie einer weltweiten Kirche, die alle fünf Jahre eine Vollversammlung abhält, wohl keinen Vorwurf machen ...
Geschrieben von Sven Fockner
in Siebenten-Tags Adventisten, Umwelt
um
20:42
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Sonntag, 10. Januar 2010Was ist mein Glaube?
Ich weiß nicht genau wieso, aber ich bin zutiefst unzufrieden mit dem Mangel an sichtbarem übernatürlichem Eingreifen Gottes in meinem Leben und überhaupt in der Welt. Immer wieder komme ich an den Punkt, wo ich Gott sage, dass alles so einfach wäre, wenn er mal was tun würde. So wie in der Zeit des Neuen Testaments. Dann könnte ich nicht nur ohne Zweifel glauben, sondern auch mit viel mehr Überzeugung über meinen Glauben sprechen. Dann hätte ich endlich handfeste Anhaltspunkte. Und heißt es nicht in Markus 16
15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Also, da steht's! Wir heute versuchen den Auftrag zu erfüllen und unseren Teil zu tun, aber wo bleiben bitte die Zeichen? Da ist man doch argumentativ wirklich schwach aufgestellt, wenn Leute deinen Glauben als Projektion abtun. Klar, da steht "dene, die da glauben". Das ist natürlich immer die billige Ausrede. Zum Schutz Gottes nehmen wir es halt auf uns und sprechen uns mangelnden Glauben zu. Oft schon habe ich mich entschieden zu glauben. Habe gesagt: Okay Herr, auch ohne Zeichen, ich vertraue dir! Selig wer nicht sieht und doch glaubt. Aber eigentlich habe ich das ja nur getan, weil der Text den Glauben als Voraussetzung für die Zeichen nennt. Ich sage also ich glaube, in der Hoffnung, durch diesen Glauben die Wunder zu bekommen, die den Glauben überflüssig machen würden. Mein Glaube hat also eigentlich den Zweck sich selbst überflüssig zu machen. Ist er dann wirklicher Glauben? Und vor allem - geht das überhaupt? Könnte der Glaube jemals überflüssig werden? Selbst wenn Gott jeden Tag allen Menschen erscheinen würde und so ohne Zweifel lassen würde, dass es einen Gott gibt - würde das den Glauben daran, dass er ein guter Gott ist und dass ich als Sünder ihm gegenüber schuldig geworden bin und die Erlösung brauche, die er vor vielen Jahre für mich erwirkt hat überflüssig machen? Nein! Zeichen und Wunder können also nur für den eine Bestätigung sein, der schon glaubt. Deswegen folgen die Zeichen denen die glauben. Deswegen werden sie auch - laut Markus - nur mit der Predigt einhergehen. Nicht einfach so. Zeichen und Wunder allein würden Gottes Ziel mit uns Menschen nicht erreichen. Ein Glaube, der nur glaubt um Wunder zu sehen und zum "Wissen" zu werden funktioniert also nicht. Rational klar. Trotzdem wäre es cool, wenn mal was passieren würde!
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Und, fliegst du auch hin? 